Der Blick durch die Glasglocke

»I felt very low. I had been unmasked only that morning by Jay Cee herself and I felt now that all the uncomfortable suspicions I had about myself were coming true, and I couldn't hide the truth much longer. After nineteen years of running after good marks and prizes and grants of one sort and… Weiterlesen Der Blick durch die Glasglocke

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Vom großen Bruder, der auszog und verschwand

»Er war unter Trust-Fund-Kids aufgewachsen – von denen er viele immer noch kannte – und hatte gesehen, was zu viel Geld in jungen Jahren anrichten kann: Es führte zu Trägheit und Gleichgültigkeit, einer rastlosen Unzufriedenheit. Der Fonds, den er anlegte, war als kleines Zubrot gedacht, etwas, das zu ihren eigenen zwangsläufigen Einkünften hinzukam – immerhin… Weiterlesen Vom großen Bruder, der auszog und verschwand

Lektürerückblick 2017

Manche Jahre gehen erstaunlich schnell vorbei. 2017 war ein recht turbulentes Jahr mit enigen Kurswechseln und Neuorientierungen. Immer mit dabei waren natürlich Bücher. In den vergangenen zwölf Monaten haben mich diese Schätzchen begleitet (nicht vollständig).     Fatma Aydemir: Ellbogen (Hanser Verlag 2017) Ein harter, rotziger Roman über Spaß, Träume und Verzweiflung. Und über Gewalt.… Weiterlesen Lektürerückblick 2017

Boom! Raumschiff-Zombie-Clash

»Wenn es fertig ist, ist es fast poetisch. BZhangHypatiaInformationTechIngineurWUC2471 hat unser Geschöpf ›Logikbombe‹ getauft. Eine sich selbst unaufhörlich vervielfältigende Zwickmühle, deren einzige Auflösung ein Reboot des Antriebssystems der Lincoln ist. Aber ich erkenne, was es in Wirklichkeit ist. Der Hauch, den Julia an ihres Romeo Lippen suchte. Gift und Wahnsinn, verewigt in endlosen Kritzeleien aus… Weiterlesen Boom! Raumschiff-Zombie-Clash

Aus der Zeit gefallen

»Cox erreichte das chinesische Festland unter schlaffen Segeln am Morgen jenes Oktobertages, an dem Qiánlóng, der mächtigste Mann der Welt und Kaiser von China, siebenundzwanzig Steuerbeamten und Wertpapierhändlern die Nasen abschneiden ließ.« (Christoph Ransmayr: Cox oder Der Lauf der Zeit, S. 9) Mit Cox oder Der Lauf der Zeit bin ich buchstäblich aus der Zeit… Weiterlesen Aus der Zeit gefallen

Schottische Gute-Laune-Romanze

»›Manche Männer lassen einen in der Tat strahlender zurück, als sie einen aufgefunden haben‹, erklärt sie, und schon wieder bringt sie mich zum Lachen. Womöglich habe ich mehr von dieser Insel vermisst als das Meer.« (Anne Sanders: Mein Herz ist eine Insel, S. 31) »Ich suchte mir eine Ausbilgundsstelle in England, wechselte dort von einem… Weiterlesen Schottische Gute-Laune-Romanze

Von Drachen lernen

»Tief im Wald von Tohuwabohu, dort, wo noch nie ein Mensch seinen Fuß hingesetzt hat, dort lebte Bodo. Er war ungeheuer glücklich und ungeheuer zufrieden. Er hatte immer ungeheuer viel Zeit, um ungeheuer schöne Dinge zu tun. Genau genommen war Bodo ein Ungeheuer. Er war ein Drache, der letzte seiner Art.« (Stefan Gemmel / Marie-José… Weiterlesen Von Drachen lernen

Zermürbende Erwartung

»Jetzt saß ich da, die Stirn an die Fensterscheibe gelehnt, und erzählte von meiner Arbeit und dass mein Kollege wieder zweideutige Bemerkungen gemacht hatte. Ich sagte meiner Mutter nicht, dass ich kaum noch schlief, sondern die Nächte damit verbrachte, Sitcoms zu schauen, fröhliche Menschen, die mit ihren Freunden in einer Bar saßen und Bier tranken,… Weiterlesen Zermürbende Erwartung

Punkt für Punkt erklärt

»Hallo, ich bin ein Punkt! Ich bin nicht allein, ich habe Freunde. Nicht allen Punkten geht es so gut wie uns. Ob wir das ändern können?« (Macrì/Zanotti: Punkte, U4) Wie erklärt man Flucht, Fluchtursachen und den Umgang mit ihnen so, dass selbst die Kleinsten in unserer Gesellschaft die Thematik verstehen? Wo Experten zu komplexen Erklärungen… Weiterlesen Punkt für Punkt erklärt

Ohne Kitsch und einfach echt: Den Mund voll ungesagter Dinge

»Und mal im Ernst: Was ist schon groß passiert? Ich meine, es war nur ein flüchtiger und total bedeutungsloser Kuss. Aufgezwungen durch Wahrheit-oder-Pflicht, gefolgt von ein paar verstörenden Träumen, von denen ich so tue, als hätte ich sie nie gehabt.« (Anne Freytag: Den Mund voll ungesagter Dinge, S. 216) »Und ich gebe es ja nur… Weiterlesen Ohne Kitsch und einfach echt: Den Mund voll ungesagter Dinge