Der Blick durch die Glasglocke

»I felt very low. I had been unmasked only that morning by Jay Cee herself and I felt now that all the uncomfortable suspicions I had about myself were coming true, and I couldn't hide the truth much longer. After nineteen years of running after good marks and prizes and grants of one sort and… Weiterlesen Der Blick durch die Glasglocke

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Sinnlich und leicht: Call Me By Your Name

»Aber von bloßer Demütigung konnte ja gar keine Rede mehr sein. Nach Wochen des Sehnens und des Wartens und – ja, zugegeben – des Bettelns, nach geweckten Hoffnungen, gegen die ich nach Kräften angekämpft hatte, wäre eine Weigerung die Katastrophe schlechtin. Wie kann man danach je wieder schlafen? Ins eigene Zimmer zurückschleichen, so tun, als… Weiterlesen Sinnlich und leicht: Call Me By Your Name

Vom großen Bruder, der auszog und verschwand

»Er war unter Trust-Fund-Kids aufgewachsen – von denen er viele immer noch kannte – und hatte gesehen, was zu viel Geld in jungen Jahren anrichten kann: Es führte zu Trägheit und Gleichgültigkeit, einer rastlosen Unzufriedenheit. Der Fonds, den er anlegte, war als kleines Zubrot gedacht, etwas, das zu ihren eigenen zwangsläufigen Einkünften hinzukam – immerhin… Weiterlesen Vom großen Bruder, der auszog und verschwand

Lektürerückblick 2017

Manche Jahre gehen erstaunlich schnell vorbei. 2017 war ein recht turbulentes Jahr mit enigen Kurswechseln und Neuorientierungen. Immer mit dabei waren natürlich Bücher. In den vergangenen zwölf Monaten haben mich diese Schätzchen begleitet (nicht vollständig).     Fatma Aydemir: Ellbogen (Hanser Verlag 2017) Ein harter, rotziger Roman über Spaß, Träume und Verzweiflung. Und über Gewalt.… Weiterlesen Lektürerückblick 2017

Boom! Raumschiff-Zombie-Clash

»Wenn es fertig ist, ist es fast poetisch. BZhangHypatiaInformationTechIngineurWUC2471 hat unser Geschöpf ›Logikbombe‹ getauft. Eine sich selbst unaufhörlich vervielfältigende Zwickmühle, deren einzige Auflösung ein Reboot des Antriebssystems der Lincoln ist. Aber ich erkenne, was es in Wirklichkeit ist. Der Hauch, den Julia an ihres Romeo Lippen suchte. Gift und Wahnsinn, verewigt in endlosen Kritzeleien aus… Weiterlesen Boom! Raumschiff-Zombie-Clash

Frankfurter Buchmesse 2017

Kommende Woche ist es wieder so weit: Die Frankfurter Buchmesse öffnet vom 11. bis 15. Oktober ihre Hallen! In diesem Jahr bin ich beruflich auf der Messe unterwegs, also weder als Messereporterin für die Jungen Verlagsmenschen noch als Bloggerin für das Bücherschiff. Ein persönlicher Rückblick auf meine Erlebnisse wird also kaum möglich sein. Trotzdem habe… Weiterlesen Frankfurter Buchmesse 2017

Literarische Lieblingsplätze – #1

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann wurde München 2012 eigentlich nur deshalb meine Wahlheimat, weil das Literaturhaus eine Praktikantin gesucht hat und ich nach meinem Studium auf der Suche nach einem Praktikum in einer literaturvermittelnden Institution war. Das Literaturhaus wurde mir sehr schnell ein echtes Zuhause, München dagegen erst ein paar Jahre später. Mitten in… Weiterlesen Literarische Lieblingsplätze – #1

Aus der Zeit gefallen

»Cox erreichte das chinesische Festland unter schlaffen Segeln am Morgen jenes Oktobertages, an dem Qiánlóng, der mächtigste Mann der Welt und Kaiser von China, siebenundzwanzig Steuerbeamten und Wertpapierhändlern die Nasen abschneiden ließ.« (Christoph Ransmayr: Cox oder Der Lauf der Zeit, S. 9) Mit Cox oder Der Lauf der Zeit bin ich buchstäblich aus der Zeit… Weiterlesen Aus der Zeit gefallen

Schottische Gute-Laune-Romanze

»›Manche Männer lassen einen in der Tat strahlender zurück, als sie einen aufgefunden haben‹, erklärt sie, und schon wieder bringt sie mich zum Lachen. Womöglich habe ich mehr von dieser Insel vermisst als das Meer.« (Anne Sanders: Mein Herz ist eine Insel, S. 31) »Ich suchte mir eine Ausbilgundsstelle in England, wechselte dort von einem… Weiterlesen Schottische Gute-Laune-Romanze

Von Drachen lernen

»Tief im Wald von Tohuwabohu, dort, wo noch nie ein Mensch seinen Fuß hingesetzt hat, dort lebte Bodo. Er war ungeheuer glücklich und ungeheuer zufrieden. Er hatte immer ungeheuer viel Zeit, um ungeheuer schöne Dinge zu tun. Genau genommen war Bodo ein Ungeheuer. Er war ein Drache, der letzte seiner Art.« (Stefan Gemmel / Marie-José… Weiterlesen Von Drachen lernen