Lektüre für Feminist*innen und solche, die es werden wollen

»Bei mir waren es drei Dinge, die mich zum Feminismus gebracht haben: erst die Erkenntnis, dass guter Sex nichts damit zu tun hat, dass man ein Skript nachspielt, bis der oder die andere kommt; dann die Feststellung, dass Vielfalt etwas Bereicherndes ist und nichts Bedrohliches; und zuletzt die Sicherheit, dass Ungerechtigkeit und Gewalt nicht davon… Weiterlesen Lektüre für Feminist*innen und solche, die es werden wollen

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Lektürerückblick 2018

Das vergangene Jahr war ein recht turbulentes – auf meinem Boot jedenfalls. Zum Schreiben über Bücher kam ich daher nicht so, wie ich gerne wollte. Dafür habe ich zahlreiche Abenteuer beruflicher und privater Natur erleben dürfen. Mit dabei war immer das ein oder andere Buch. Hier ein vermutlich unvollständiger Blick auf meine letztjährigen Begleiter (nicht… Weiterlesen Lektürerückblick 2018

Der Blick durch die Glasglocke

»I felt very low. I had been unmasked only that morning by Jay Cee herself and I felt now that all the uncomfortable suspicions I had about myself were coming true, and I couldn't hide the truth much longer. After nineteen years of running after good marks and prizes and grants of one sort and… Weiterlesen Der Blick durch die Glasglocke

Sinnlich und leicht: Call Me By Your Name

»Aber von bloßer Demütigung konnte ja gar keine Rede mehr sein. Nach Wochen des Sehnens und des Wartens und – ja, zugegeben – des Bettelns, nach geweckten Hoffnungen, gegen die ich nach Kräften angekämpft hatte, wäre eine Weigerung die Katastrophe schlechtin. Wie kann man danach je wieder schlafen? Ins eigene Zimmer zurückschleichen, so tun, als… Weiterlesen Sinnlich und leicht: Call Me By Your Name

Vom großen Bruder, der auszog und verschwand

»Er war unter Trust-Fund-Kids aufgewachsen – von denen er viele immer noch kannte – und hatte gesehen, was zu viel Geld in jungen Jahren anrichten kann: Es führte zu Trägheit und Gleichgültigkeit, einer rastlosen Unzufriedenheit. Der Fonds, den er anlegte, war als kleines Zubrot gedacht, etwas, das zu ihren eigenen zwangsläufigen Einkünften hinzukam – immerhin… Weiterlesen Vom großen Bruder, der auszog und verschwand

Lektürerückblick 2017

Manche Jahre gehen erstaunlich schnell vorbei. 2017 war ein recht turbulentes Jahr mit enigen Kurswechseln und Neuorientierungen. Immer mit dabei waren natürlich Bücher. In den vergangenen zwölf Monaten haben mich diese Schätzchen begleitet (nicht vollständig).     Fatma Aydemir: Ellbogen (Hanser Verlag 2017) Ein harter, rotziger Roman über Spaß, Träume und Verzweiflung. Und über Gewalt.… Weiterlesen Lektürerückblick 2017

Boom! Raumschiff-Zombie-Clash

»Wenn es fertig ist, ist es fast poetisch. BZhangHypatiaInformationTechIngineurWUC2471 hat unser Geschöpf ›Logikbombe‹ getauft. Eine sich selbst unaufhörlich vervielfältigende Zwickmühle, deren einzige Auflösung ein Reboot des Antriebssystems der Lincoln ist. Aber ich erkenne, was es in Wirklichkeit ist. Der Hauch, den Julia an ihres Romeo Lippen suchte. Gift und Wahnsinn, verewigt in endlosen Kritzeleien aus… Weiterlesen Boom! Raumschiff-Zombie-Clash

Frankfurter Buchmesse 2017

Kommende Woche ist es wieder so weit: Die Frankfurter Buchmesse öffnet vom 11. bis 15. Oktober ihre Hallen! In diesem Jahr bin ich beruflich auf der Messe unterwegs, also weder als Messereporterin für die Jungen Verlagsmenschen noch als Bloggerin für das Bücherschiff. Ein persönlicher Rückblick auf meine Erlebnisse wird also kaum möglich sein. Trotzdem habe… Weiterlesen Frankfurter Buchmesse 2017

Literarische Lieblingsplätze – #1

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann wurde München 2012 eigentlich nur deshalb meine Wahlheimat, weil das Literaturhaus eine Praktikantin gesucht hat und ich nach meinem Studium auf der Suche nach einem Praktikum in einer literaturvermittelnden Institution war. Das Literaturhaus wurde mir sehr schnell ein echtes Zuhause, München dagegen erst ein paar Jahre später. Mitten in… Weiterlesen Literarische Lieblingsplätze – #1

Aus der Zeit gefallen

»Cox erreichte das chinesische Festland unter schlaffen Segeln am Morgen jenes Oktobertages, an dem Qiánlóng, der mächtigste Mann der Welt und Kaiser von China, siebenundzwanzig Steuerbeamten und Wertpapierhändlern die Nasen abschneiden ließ.« (Christoph Ransmayr: Cox oder Der Lauf der Zeit, S. 9) Mit Cox oder Der Lauf der Zeit bin ich buchstäblich aus der Zeit… Weiterlesen Aus der Zeit gefallen